Lebenslauf
Lebenslauf
Lebenslauf
Hi! Ich bin Alex.
38 Jahre alt.
Frau, Kind, Haus.
Ich bin mehr
als nur ein Techie.
Nachfolgend habe ich meinen Lebenslauf in einer formlosen visuellen Art chronologisch zusammengetragen.
Eine kürzere Version gibt es hier:
Sprachen:
• Deutsch (C2)
• Englisch (C1)
• Russisch (C2)
Staatsangehörigkeit:
• deutsch
Führerschein:
• Klasse B (PKW)
• Klasse M (Motorrad)
Beschäftigung:
• IT Manager
Digital Technology & Architecture
EMAIL [email protected]
HANDY 0157 / 303 500 88
Grundschule
1995 bis 1999
Realschule
1999 bis 2006
Auch wenn ich in der Schulzeit
ein wenig Rabauke war,
war mein Notendurchschnitt
immer zwischen 2.1 und 2.3
Ich hatte einen riesigen Kleiderschrank, der von drei Seiten mit Urkunden komplett tapiziert war! Auszeichnungen in Sport, Mathematik und vor allem Informatin. – Leider habe ich sie bei einem meiner Umzüge verloren.
Der Grundstein
Es gab vier Personen, die meinen Weg maßgeblich geprägt haben:
- Anton F.,
- Gregor K.,
- Stefan H.
- und André H.
Nach meinem Umzug von Russland nach Deutschland gegen Ende 1999 lernte ich Anton in der 4.Klasse kennen. – Ein unscheinbarer, dürrer, aber ausgesprochen kluger Junge. Er hatte einen PC Zuhause und wir spielten oft bei ihm.
Seit ich ihn traf, war ich hingerissen von der Idee einen eigenen PC zu besitzen. PCs waren sehr teuer und längst nicht in jedem Haushalt angekommen, aber irgendwann konnte ich meinen Vater doch überreden mir einen zu kaufen.
Dieser PC war eine Art heiliger Schrein für mich und falls ich nicht Fußball spielte, dann verbrachte ich meine Zeit unbedingt an meinem neuen PC.
Umso heftiger war meine Angst, eines Tages, als ich beim experimentieren mit diesem einzigartigen Artifakt, ausversehen die Grafiktreiber gelöscht hatte und der Bildschirm auf einmal schwarz wurde!
Ich geriet so heftig in Panik, dass ich Anton zu hilfe rief. Mein Vater hätte mich gekillt, wenn ich den PC kaputt gemacht hätte, aber glücklicherweise war es für Anton ein Klacks, die Treiber neu zu installieren. – Ich bewunderte ihn sehr und wollte auch irgendwann einmal so gut mit Computern werden!
Gregor lernte ich beihnahe Zeitgleich kennen. Er und Anton waren schon seit langem Freunde. Gregor ähnelte uns in allem, war aber was Computer anging in einer völlig anderen Liga!
Damals gab es noch Disketten und langsam kamen CDs heraus. Wenn einer von uns ein cooles Game oder Software hatte, gaben wir einander eine Kopie davon. (Bei späteren LAN-Parties war dieser Austausch der interessanteste Teil überhaupt.)
Nicht lang und dann kam der CD-Kopierschutz. Doch für Gregor war das überhaupt kein Problem. Er zeigte uns, wie man ihn umgeht oder sogar wie man Shareware cracken konnte. – Er war einfach in einer ganz anderen Liga, die für damalige Verhältnisse einfach nur heftig war! – Gregor sporte mich an, noch viel tiefer in die Materie einzutauchen.
Zum Ende meiner Schulzeit, während der 8.Klasse, kam Stefan an unsere Schule. – Stefan war ein neuer Mitschüler in der Parallelklasse. Äußerlich viel erwachsener als der Durchschnitt seiner Altersgruppe. Nebst Sport teilen wir viele andere Interessen und wurden so Freunde. Durch ihn habe ich meine Leidenschaft für Design entdeckt!
Er erzählte mir von Adobe Photoshop und wir wetteiferten in Disziplinen wie Logo- & Homepage Design. Bei ihm habe ich das erste mal Delphi und C++ gesehen. Stefan wusste genau, was er im Berufsleben tun möchte. – Und nun wusste ich das auch!
Die Freundschaft mit Anton und Gregor war leider nicht von langer Dauer, denn nach ein paar Jahren zogen ihre Familien fort. Auch bei Stefan war es ähnlich kurz. Nach der Schule verloren wir uns aus den Augen und jeder ging seinen eigenen Weg.
Andrè hingegen, war wirklich lang an meiner Seite. Wir kannten uns praktisch von Anfang an, als ich nach Deutschland kam und waren über die gesamte Schulzeit hinweg und sogar darüber hinaus die besten Freunde.
André war Gamer, Skater, Parkourläufer, Phreaker, Cracker, Hacker und was nicht alles. Eine Zeit lang hat er sich mit Servern beschäftigt und sogar eine Plattform für Torrents & Filme gehostet. Crazy Typ!
Jeder dieser vier Menschen hat eine ganz eigene besondere Tür in mir geöffnet und dafür bin ich sehr dankbar!
So kam es also,
dass mir in der Schule
eines klar wurde,
Computer, sind mein Ding!
Ausbildung zum Mediengestalter
2006 bis 2008
Von meiner Idee ein Mediengestalter zu werden, waren meine Eltern zunächst nicht begeistert. Es war kein weit verbreiteter oder besonders anerkannter Beruf. Aber ich bestand darauf.
Es war mir wichtig meinem Traum zu folgen.
In den Ferien arbeitete ich bei Druckereien und Medienagenturen, um mir etwas dazu zu verdienen und sammelte so die ersten Berufserfahrungen.
Fun Story
Das war mein erster PC. Ein Pentium III mit 900 MHz und Windows Me. Internet gab es erst gar nicht, danach nur mit SmartSurfer, ISDN und später sogar DSL.
In der 8. Klasse habe ich mir
eine gekrackte Version
von Photoshop 7.0 besorgt
und die ersten Websites gebastelt.
kbit/s ?
How many speeds is that?
Apple MacBook Unibody 2009
war mein erster Macintosh.
Ich liebte ihn. Seither benutze ich nur noch Macs.
FOS / Fachabitur
2008 bis 2009
Ich wollte studieren
und das (Fach)abitur
war das Ticket dorthin.
Auch während meiner Fachhoschulzeit habe ich weiterhin viel
bei Druckereien und Medienageturen gejobbt.
Nebenher Websites für Gaming Clans gebastelt und verkauft,
aber auch viel gemalt (Öl, Acryl, Airbrush).
Das Mainstream Internet war noch Neuland und Mediendesign kein weitverbreiteter und akzeptierter Studiengang. – So ging ich zunächst zur Bunderwehr.
BUND
2009 bis 2010
Grundausbildung, Fernmeldebataillon 610 Prenzlau
Fallschirmjäger, Division Spezielle Operationen (DSO) Regensburg
und 12 Monate später…
Fachinformatik Studium
2011 bis 2012
Mein ursprüngliches Ziel war, ein Studiengang in Mediendesign. Am Ende, schrieb ich mich für Informatik ein. – Ein Fehler.
Ich schwöre, Naturwissenschaften waren mir
viel zu trockener Shit und in der praktischen Anwendungsentwicklung war ich allen weit voraus. Es bockte mich Null.
Die (Um)wege des Herren
sind unergründlich
2012 bis 2013
Es folgten diverse (unbezahlte) Praktika bei Medienagenturen,
Minijobs im Vertrieb und Marketing, Supervisor-Assistenz-Tätigkeiten in der Automobilbranche, und sogar eine Umschulung in Lager/Logistik.
Eine turbolente Zeit der Selbstfindung.
Ein netter
Side-Effect:
Ich begann mich für #GameDev
zu interessieren
Agenturen kämpften um ihr eigenes Brot. Beruflich schien meine Ausbildung zunächst wenig Sinn zu machen. Meine Hobbies waren ganz nett, aber meine Taschen schön leer. Ich beschloss also Geld zu verdienen. Das ging am besten im Einzelhandel bzw. der Lebensmittelindustrie.
Fuhrpark Schichtleitung bei NETTO
2013 bis 2015
Ich fing als Hiwi beim NETTO Zentrallager in Kitzingen an und zog dafür aus Ost-
nach West-Deutschland. Ich musste Bahnkontrollen machen und Reste einsammeln (Waren, die kommissioniert wurden, aber nicht auf Tour-LKW passten). Aber schon innerhalb eines Monats war ich kaum mehr draußen, sondern saß im Büro der Abfertigung und schrieb Frachpapiere aus. In den nächsten sechs Monaten übernahm ich bereits die Schichtleitung und disponierte eigenständig ganze Touren um.
Etwa zu dieser Zeit
kam ein neues Hobby hinzu:
Hardware
RPI Home Server
Der Server kann sogar SIM/GSM
(SMS senden und empfangen)
Etch-A-Sketch Mod Malen mit Joystick
i bims
2016 in Ägypten
Bis hierher war mein Weg unstetig und sehr steinig. Erst mit 27 Jahren fasste ich beruflich endlich Fuß. Ein Spätzünder durch und durch.
Dann, mein erster spannender Job innerhalb meiner Berufsqualifikation.
Der, zur Abwechselung, auch gut bezahlt war.
Abteilungsleitung Druckvorstufe
bei Skara KG
2015 bis 2016
Bei Skara konnte ich das erste mal meine Stärken ausspielen und mein Potenzial erkennen und zeigen. Entwickeln, Designen, Drucken, Plotten, Folieren, Fräsen, Lackieren - egal was, ich durfte und konnte überall probieren, lernen und etwas wertvolles beitragen.
Das war mein Reich
IT Admin bei ArtSolutions
2016 bis 2017
Skara meldete Insolvenz an. (Ich schwöre, das hatte nichts mit mir zu tun ) und ich war ausversehen in IT #DevOps gelandet. – Aber nur kurz, denn es gab einen Disput mit der cholerischen GF. (Sie kündigte mich fristlos, als ich mich das erste mal mit Fieber krank meldete.)
Weshalb ich wieder auf Jobsuche war…
~95% aller Vorstellungsgespräche liefen jedoch so ab, dass man mich zwar sehr gerne einstellen würde, aber am liebsten für umsonst. Ihre Gehältsvorschläge waren ehrlich wahr unzumutbar. – Unter diesen Vorzeichen hatte ich nur wenig zu verlieren und ging aufs Ganze…
Ich ließ mich über Zeitarbeit vermitteln
Später, stellte sich heraus, dass es die klügste Entscheidung war, die ich nur treffen konnte
und Friwa wurde meine zu meiner Eintrittskarte in die IT.
Mediendesign & Custom IT Tooling
bei EuroFriwa GmbH
2017 bis 2020
Ich
Marketing Abteilung
EuroFriwa GmbH
Dort war ich anfangs ein Mediengestalter, zuständig für Werbung, Flyer und Kataloge.
Und wieder ähnliche Story… – Nach einigen wenigen Monaten, machte ich mich bereits so gut, dass EuroFriwa die Zeitarbeitsfirma um meine Ablöse bat und ich wurde somit fest eingestellt.
Ab da, begann ich mehr mit den Einkaufs-, SAP & IT Abteilungen zu arbeiten. Ich analysierte Prozesse und vereinfachte stark oder automatisierte sie komplett. Ich entwickelte Websites, Konzepte, Skripte, Apps und maßgeschneiderte Tools (zB. in Microsoft Excel) für die Mitarbeiter.
Niemand bat mich darum. Ich sah ganz einfach Potential und schöpfte es aus. Und jeder war darüber glücklich und zufrieden. Und mir machte diese Arbeit wiederum Spaß.
<TODO: excel app screenthots>
Ich wollte mich
weiterentwickeln.
Friwa erinnerte mich wieder daran, was ich am liebsten tue. - Ich mag flache Hierarchien. Ich liebe kreatives Design und blühe auf, wenn ich eingefahrene Prozesse verbessern, neu denken & gestalten oder gar ganz automatisieren kann. Ich tüftle und programmiere sehr sehr gerne. Ich mag es themenübergreifend und über mehrere Abteilungen hinweg zu arbeiten und lege gern selbst Hand an. Ich genieße es kurze (und mutige) Entscheidungswege zu gehen. Und wenn ich diese vielen Dinge tue, dann fühlt es sich an, als würde ich tatsächlich einen Mehrwert schaffen und die Welt (zumindest für einige Menschen) ein Stück zum Besseren verändern.
für Schmuck
Prusa Drucker
ich habe
einen
3D Drucker
gekauft
für Briefkästen
Als ich von Euro-Friwa zu Kneipp wechselte, war das nicht aus der Not heraus.
Durch die Projekte bei Friwa, hatte ich so viel neues Potenzial in mir entdeckt, dass mein Hunger, mich in technischer Richtung fachlich weiterzuentwickeln, rasant anstieg.
Meine Ambitionen und mein Appetit entwickelten sich so schnell, dass Friwa schon bald mit meinem überschüssigen Input nicht mehr mithalten konnte. Mir fehlte der passenden Raum für Wachstum. – Was völlig logisch und legitim ist, da Friwa kein Tech-Unternehmen ist, sondern ein Großhändler für Friseurbedarf.
Und so beschloss ich, meinen Weg bei Kneipp weiter fortzusetzen.
Hier oben sitzt die IT.
Mit Kneipp ging meine Karriere steil bergauf. – Das erste Projekt innerhalb meiner Probezeit, war die komplette Einführung zweier neuer wichtiger Systeme, dem PIM und DAM, die ich innerhalb von vier Monaten erfolgreich abschloss und anschließend an Product Owner fungierte. Dabei übernahm die komplette Projektleitung und Datenmigration.
Direkt danach erfolgte die Migration des Online Shops, von Magento zu Salesforce Commerce, inklusive anschließender Rollouts in 12 Ländern. Eines der größten digitalen Projekte bei Kneipp.
Es folgten viele interessante Projekte im KI/RPA Umfeld und Kassen umbau und SAP Migrationen.
Zu meiner Tätigkeit bei Kneipp habe ich eine eigene Seite erstellt.
neue Hobbies
neue Hobbies
neue Hobbies
Während meiner Zeit bei Kneipp, habe ich mich nach einem mentalen Ausgleich gesehnt. So kamen DIY Projekte und die Arbeit mit Holz- & Metall in mein Leben.
Einmal war es ein Regal oder vielleicht eine Kletterwand für Kinder. Ein anderes mal wurde es ein Ladenschild oder eben etwas völlig neues.
Es bereitete mir viel Freude mich auszuprobieren und meine Freelance-Kunden waren auch sehr angetan.
Für meine handwerklichen Eskapaden, habe ich mir die Shaper Origin gekauft. – Für diesen besonderen CNC-Router habe ich eine eigene Seite erstellt.
2024 zog ich um, von Bayern nach Hessen und kaufte ein liebenswürdiges Haus auf dem Land.
Derzeit renoviere ich dieses Haus, komplett in Eigenleistung! – Meine (Miss)Erfolge halte ich auf YouTube fest.



















































































